Dank TEM abwehrstark und vital durch die Krise und das Jahr

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Donnerstag, 09. April 2020

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In unseren Curhäusern verbinden wir die traditionelle Erfahrungsmedizin mit der modernen Schulmedizin, um jeden Gast seinem Typ und seiner Konstitution nach, bestmöglich zu unterstützen, in seine Kraft und Mitte zu kommen. Denn dann ist auch seine Selbstheilungskraft gestärkt, die einen wesentlichen Beitrag dazu leistet, mit unliebsamen Eindringlingen wie Bakterien und Viren, gut fertig wird. Unsere Therapeuten und Ärzte in den Curhäusern wollen Sie, je nach Ziel und Beschwerden, individuell in Ihrer optimalen Prävention bzw. im Heilungsprozess begleiten und diesen forcieren.

Die TEM hat Ihren Schwerpunkt in fünf Lebensbereichen, gemäß denen wir unsere Anwendungen und Anregungen setzen:

  • Wasser-Anwendungen
  • Kräutermedizin
  • Bewegung
  • Ernährung
  • Ordnung, sprich Lebensstil

Im Sinn der Ganzheitsmedizin ist es empfohlen, alle fünf Lebensbereiche beherzigen.
Folgende Tipps sollen Sie allgemein und Ihr Immunsystem im Besonderen stärken.

 

1) Kaltwasser-Anwendungen

Wickel, Güsse, Bäder gehören zur Reiztherapie, die Immun- und Gefäßsystem sowie vegetatives Nervensystem trainiert.

  • Wassertreten: Den Storchengang inder Badewanne, im Bach, am Seeufer durchführen:  Das Wasser soll kalt sein und bis zwei Handbreit unters Knie reichen. Wie ein Storch stelzen und dabei bei jedem Schritt einen Fuß ganz aus dem Wasser heben. Wird die Kälte unangenehm, besser aufhören. Füße nicht abtrocknen, Wasser mit den Händen abstreifen und herumlaufen, damit die Füße wieder warm werden. Wichtig: Füße müssen vor Beginn warm sein. 
  • Wechselduschen: Durchführung: 2-3 Minuten mit warmem Wasser duschen. Dann mit kaltem Brausestrahl von der rechten Ferse über die Wade und die Kniekehle aufwärts bis zum Po fahren. Den Vorgang am linken Bein wiederholen. Dann den rechten Arm von den Fingerspitzen entlang der Armaußenseite, bis zu den Schultern hin kalt abduschen. Dasselbe links ausführen. Danach kurz Rücken, Bauch und Brust kalt abduschen. Dann wieder 2-3 Minuten unter der warmen Wasserdusche erholen und nochmals den kalten Guss anschließen. 

Wichtig: Die Wechseldusche endet immer mit kaltem Wasser. Danach ist es wichtig, den Körper wieder aufzuwärmen.

Tipp: Wem in der Früh nicht nach kaltem Wasser ist, der kann zur Anregung des Lymphsystems und der Durchblutung auch das Trockenbürsten durchführen. Man fühlt sich nach diesem Wellness-Ritual wach, fit und die Haut ist samtig weich und gut durchblutet. Verwendet wird eine halbweiche Bürste mit Naturborsten mit Schlaufe und/oder abnehmbarem Stiel (für den Rücken) oder ein Luffahandschuh.

So wird’s gemacht:

Mit langen Strichen die Extremitäten und kreisend Bauch, Brust und Rücken bürsten. Man arbeitet sich herzwärts von unten nach oben:

Beine: Man beginnt am rechten Fußrücken zuerst außen über Unter- und Oberschenkel bis zum Gesäß hoch bürsten, dann innen. Am Oberschenkel und Po könne auch kreisende Bewegungen durchgeführt werden.  Zur linken Seite wechseln.

Arme: Vom rechten Handrücken aus über die Armaußenseite bis zur Schulter hochbürsten, danach an der Innenseite. Zur linken Seite wechseln.

Bauch und Brust: Bauch kreisförmig im Uhrzeigersinn bearbeiten, dann über die Brust zum Brustbein hin oder kreisförmig streichen.

Nacken: von innen zur Schulter hinstreichen

Rücken: zuerst oben kreisförmig bürsten, dann unten. Bürste mit Stiel ist gut.

Gesicht: nur mit sanfter spezieller Gesichtsbürste behutsam kreisend vorgehen.

Vorsicht: Bei entzündeter Haut, Ausschlägen, Akne, extremer Nervosität, Krampfadern und Schilddrüsenüberfunktion nicht durchführen.

 

2) Kräuter

Die Frühlingswildkräuter vitalisieren, stärken Herz-Kreislauf, regen die Verdauung und sofern sie bitter sind, Leber/Galle an. Sie reinigen unser Blut, entwässern und kräftigen unsere Abwehr. Bärlauch etwa wirkt antibiotisch, die Brennnessel stärkt unsere Lunge oder der Spitzwegerich wirkt als Tee bei Husten schleimlösend und reizmildernd.

Wie wär’s mit einer Wildkräutersuppe mit Zutaten, die vor der Haustür wachsen. Diese Frühlingssuppe kurbelt den Stoffwechsel an und stärkt den Organismus.

Neunkräutersuppe

Die traditionelle Neunkräutersuppe oder Gründonnerstagssuppe kann man zum Beispiel mit Bärlauch, Giersch, Brennnessel, Brunnenkresse, Gundelrebe, Löwenzahn, Schafgarbe, Spitzwegerich, Vogelmiere oder Gänseblümchen zubereiten.  Es dürfen auch andere Kräuter sein, die bei Ihnen zu Hause wachsen.

Zubereitung: Pro Person eine gute Handvoll der Kräuter, wobei etwa Bärlauch, Brennnessel, Giersch und Gundelrebe überwiegen sollen; säubern und bis auf die Gänseblümchen zerkleinern. Etwa zehn Minuten lang in einer Gemüsebrühe köcheln lassen und danach eventuell pürieren. Mit Kräutersalz, Pfeffer, Muskatnuss und Sauerrahm abschmecken, nochmals einige Minuten lang ziehen lassen. Gänseblümchen drüberstreuen und mit gerösteten Brotwürfeln servieren.

Pflanzliche Immunmodulatoren, welche die körpereigenen Abwehrkräfte aktivieren gibt es auch als Tee oder Tinkturen. Dazu gehören Propolis, Labkraut, Löwenzahn, Sanddorn, Brunnenkresse etc.

 

3) Bewegung

Training an der frischen Luft, ob als kräftigende Gymnastik oder Spaziergang in der Natur, bringt den Kreislauf und die Atmung in Schwung, was den Sauerstoffaustausch erheblich verbessert. Außerdem baut man auf diese Weise auch Stress ab. Hauptsache die regelmäßige Bewegung macht Spaß. Die warmen Temperaturen locken je nach Allgemeinzustand und Lust hinaus zum Radfahren, Skaten, Joggen, Nordic Walken, Spazieren, Bogenschießen etc.

 

4) Ernährung

Eine vitamin- und spurenelementreiche Mischkost mit hohem Obst- und Gemüseanteil, was viele sekundäre Pflanzenstoffe bringt, tut unserem Immunsystem gut. Das Motto heißt: regional, saisonal, bio, sofern möglich. Hochwertige Öle verwenden.

Die Natur schenkt uns im Frühjahr zum Beispiel gesundheitsförderndes Gemüse wie Rettich, Radieschen, Brokkoli, Karotten, Spargel, Spinat, Fenchel, Feldsalat etc.

Wer den Tag etwa mit einem warmen Brei mit Habermus beginnt, stärkt nicht nur die Verdauung, sondern auch die Abwehrlage.

 

5) Lebensordnung

Wesentlich ist es, für ausreichend Schlaf und Entspannung zu sorgen.

Erholsame und ausreichende Nachtruhe sind wichtig für Konzentrationsfähigkeit, Leistungskraft, Immunsystem sowie Stoffwechsel und die Körperzellen werden nachts repariert.S

Tipps zur Schlafhygiene:

  • Regelmäßige Schlafenszeiten einhalten
  • Angenehme Schlafbedingungen schaffen: Kein Radio, kein TV-Gerät und kein Handy im Schlafzimmer.
  • Spät schwere Mahlzeiten und Kaffee sowie Schwarztee, Alkohol und Nikotin vermeiden
  • Kein körperliches Training zwei, drei Stunden vor dem Schlafengehen.
  • Sorgen nicht mit ins Bett nehmen.
  • Entspannungsrituale pflegen. Ein Bad vor dem Schlafen-Gehen, Meditation, Entspannungsmusik hören, Autogenes Training
  • Raumtemperatur von rund 18 Grad C ist optimal.
  • Schlafzimmer gut abdunkeln.
  • Keine Streitenergie oder stressende Gedanken mit ins Bett nehmen. Vor dem Einschlafen sich ein erfreuliches Ereignis des Tages herholen und Danke sagen.

Stärkung zwischendurch:

  • Ein Lichtbad auf Balkon, Terrasse oder im Freien nehmen, das schützt vor vegetativer Übererregung und verbessert die Abhärtung.
  • Ein Luftbad mit ein paar tiefen Atemzügen bei geöffnetem Fenster nehmen, sich dann fünf bis zehn Minuten durch den Raum bewegen.

Achtsamkeit und Fürsorge für sich selbst tun Körper, Geist und Seele gut, bringen innere Harmonie und Stabilität.


Kommentare

Kommentar von Meisl Josef |

Info

Kommentar von Manuela Bodingbauer MBA |

Angst überwinden

Kommentar von Maria Redolfi-Kirchmair |

Danke für die positiven Anredungen. Wird wohl bald möglich sein sich bei Euch wieder aufzutanken...
Alles Liebe

Kommentar von Leopold Naderer |

DANKE für die guten Tipps wir schätzen sehr den Einsatz in Bad Kreuzen u. Bad Mühllacken LG Leo u. Mafia

Kommentar von Heinzl Edith |

Danke für die guten Tipps, ich mache die Kaltwasseranwendungenam liebsten.

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