Experten am Wort - Helmut Olesko

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Montag, 02. Juni 2014

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Ernährung nach der individuellen Konstitution regt die Selbstregulierung im Organismus an

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„Die TEM eignet sich besonders bei Zivilisationsleiden und chronischen Beschwerden“...

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Was ist die Summe aus 5 und 8?

Helmut Olesko

Geschäftsführer der Firma Phytopharma, Gründer und Gesellschafter der TEM-Akademie in Windischgarsten, http://www.phytopharma.at/

„Die Pflanzen und ich - eine lebenslange Liebesgeschichte, in der sich immer wieder Neues offenbart“

Ich war vor 25 Jahren in China, habe dort eine TCM-Ausbildung gemacht und beschäftige mich seit vielen Jahren auch mit anderen Heiltraditionen wie etwa der alten Tibetischen Medizin, die für mich der Traditionellen Europäischen Medizin am ähnlichsten ist. Derzeit vertiefe ich mich im Wissen der alten Persischen Heilkunde. Über die Pflanzenheilkunde kam ich immer intensiver in unsere eigene faszinierende Heiltradition hinein.  Die Pflanzen sind ja Teil der TEM und ich begann Experten verschiedener Bereiche der TEM im In- und Ausland zu kontaktieren und mich mit ihnen auszutauschen.

Da ich der TEM zu einer Renaissance verhelfen und sie bekannter machen wollte, gründete ich im Jahr 2007 die TEM-Akademie in Windischgarsten. Dort engagiere ich exzellente Referenten und Lehrende  für  Philosophie, Geschichte, Alchemie, Spagyrik, Ernährung etc.  Die dreijährige Ausbildung wird sehr gut angenommen und in letzter Zeit als Zusatzausbildung auch bei Ärzten und Pharmazeuten immer beliebter.  Alte Traditionen bekommen in allen Bereichen heute wieder mehr Gewicht und Aufmerksamkeit, nicht nur in der Medizin. 

Der Arzt muss seine Sinne sensibilisieren und für die Diagnose nutzen

Bedeutend in der TEM ist, dass der Arzt wieder lernt mit seinen Sinnen zu diagnostizieren. Zungen- und Augendiagnostik, sowie besonders das Pulsen sind wichtige Instrumente. Der Mediziner muss den Patienten wieder angreifen, anschauen, seinen Geruch, Gesichtsfarbe und Urin beurteilen können. Diesbezüglich halte ich ein Sensibilitätstraining für Ärzte und Therapeuten für unerlässlich.

Die Pflanzen sind nicht nur mein Schwerpunkt, sondern ich bezeichne es als eine lebenslange Liebesgeschichte, die nie fad wird. Immer wieder entdecke ich in alten Schriften neue Rezepturen. Vor 38 Jahren gründete ich die Firma Phytopharma. In den letzten Jahren steigt die Nachfrage und der Bedarf an natürlichen Pflanzenheilmitteln enorm, was eine Besinnung auf die Heilkraft der Natur anzeigt. Es gibt zum Beispiel kaum einen Krebskranken, der nicht als Zusatzbehandlung mit Pflanzen oder anderen Naturprodukten arbeitet. Erstklassige Qualität der  Produkte und kompetente Beratung sind wichtig.

Überall wo man schnell intervenieren muss und es ums Leben geht, haben synthetisch hergestellte Arzneien ihre Berechtigung. Sie können schädigende Prozesse stoppen oder umleiten, aber sie könne nicht heilen. Pflanzen können viele heilsame Prozesse im Körper auslösen und helfen, den Organismus wieder in seine ursprüngliche Integrität zurückzuführen. Sie wirken auf das gesamte System und regen die Selbstheilung an, anstatt nur ein Symptom zu bekämpfen.

Die Gesunderhaltung sowie das Ausheilen von Funktionsstörungen und chronischen Krankheiten sind Schwerpunkte der TEM. Mein Wunsch und Bestreben geht dahin, dass die Qualität der TEM immer besser wird, man noch tiefer in die Materie eindringt, dass sie seriös betrieben und gelehrt wird, sodass sie zu keiner oberflächlichen Mode-TEM verkommt. Beobachtungs- und Erfahrungswissen hat seine Berechtigung und lernt immer dazu. Darum kann man die TEM auch nicht als antiquiert bezeichnen.

Das Zentrum in Bad Kreuzen ist die erste Einrichtung in Österreich, in der die TEM so umfassend und vielseitig medizinisch angewendet wird. Bei guter Dokumentation wird man hoffentlich in einigen Jahren mehr Kenntnis und Erfahrung über die Effizienz von TEM-Behandlungen haben.


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