Die Bedeutung der Therapie

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Samstag, 01. März 2014

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Beseelte Heilkunst für meine Kraft

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In Bad Kreuzen steht das SEIN im Mittelpunkt, das Ganz-Sein, Mensch-Sein, das mit der Natur-Sein, da...

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„Unsere Gäste in ihrer Einzigartigkeit von Anlagen, Wesensmerkmalen und körperlicher Konstitution, in ihrer Lebenssituation und Gedankenwelt wahr und ernst zu nehmen, ist Grundlage der ärztlichen Arbeit im 1. TEM-Zentrum“, erklärt Dr. Martin Spinka, kurärztlicher Leiter der Kneipp Traditionshäuser der Marienschwestern. Werden Schwachstellen oder Disharmonien im Archetypus festgestellt, erstellen die Ärztinnen und Ärzte einen individuellen Gesundheitsplan, der die Selbstregulation und Selbstheilung im Organismus anregt. „Auch zur Linderung von Beschwerden beziehen wir mit ein, ob man eher dem cholerischen, phlegmatischen, melancholischen oder sanguinischen Prinzip angehört“, erläutert der in TEM ausgebildete Mediziner.

Diagnose:

Unsere Ärztinnen und Ärzte nehmen sich Zeit für ein umfassendes Gespräch.

In der TEM arbeitet der Mediziner überwiegend mit seinen Sinnen:

  • Inspektion: Anschauen
  • Palpation: Betasten
  • Auskultation: Abhören
  • Iridologie, Zungen- und Segmentbefundung: Begutachtung der Reflexzonen im Auge (Iris), die anlagebedingte Schwachstellen im Organismus zeigen.
    Begutachtung der Dermatome, den Hautarealen, die sich von Segmenten der Wirbelsäule ausgehend zwiebelschalenartig über die gesamte Haut ziehen und über deren Aussehen/Beschaffenheit man auf Probleme in bestimmten Organen, Muskeln oder Gelenken schließen kann.

Therapien:

  • Massagetechniken verschiedener Art: Es gibt unterschiedliche Massagen mit Kräuterölen, die den Archetypen zugeordnet sind und an bestimmten Körperregionen durchgeführt werden (zum Beispiel am Kopf, Bauch oder Rücken).
  • Individuelle Wickel und Wasseranwendungen: Güsse, Bäder und Teilbäder mit warmem oder kaltem Wasser helfen dem Körper wieder besser zu regulieren.
  • Aromatherapie: Wir arbeiten mit ätherischen Ölen, sprich Duftsteinen. Düfte haben einen direkten Zugang zu unserem Gefühlszentrum im Gehirn.
  • Ernährung: Typgerechte Menüs.
  • Heilpflanzen: Verschiedene Spezialkräuter werden je nach Archetyp hauptsächlich bei Massageölen, Pflanzentropfen oder –elixieren, Heiltees etc. eingesetzt.
  • Lebensordnung: Das psychosoziale Umfeld (Beziehung, Arbeit, Freunde,...) kann heilsam oder krankmachend wirken. Wir begleiten durch Meditation, spirituelle Gespräche, Anregungen zur Selbstwahrnehmung, Impulse zur Lebensstilanpassung.
  • Bewegung: Wyda, Bogenschießen, Training im Fitnessraum, Schwimmen im Hallenbad oder Schwimmteich und Wandern.

Ausleitungsverfahren

Diese sind neu ins Angebot aufgenommen worden. Die Entgiftung des Körpers wird in unserer hochtechnisierten und stressigen Zeit immer wichtiger. Die TEM kennt neben innerlichen Ausleitungen (z.B. Fasten) auch äußerliche Ausleitverfahren:

Aderlass nach Hildegard von Bingen:

Das bluthygienische Verfahren dient der Entgiftung, Immunstimulierung und Regulierung der Körperfunktionen. Bei diesem Aderlass wird nur das schlackenreiche Blut entzogen. Das reine Blut bleibt im Körper. Zur Durchführung eignen sich nach Hildegard nur die ersten sechs Tage nach Vollmond.

Durchführung: In einer der drei Ellbogenvenen wird mit einer Nadel ein Wundreiz gesetzt. Blut fließt über einen Schlauch in ein Glasgefäß ab. Maximal 150 ml Blut, das ist die Hälfte der Menge beim Blutspenden, fließt von selbst aus der Vene. Ziel ist, dass die Schlacken, in der TEM Schärfen genannt, abfließen und die Blutneubildung angeregt wird. Danach gibt es ein Spezialfrühstück und die Empfehlung sich zwei Tage nach dem Aderlass nur angenehmen, entspannenden Dingen zuzuwenden.

Im Spezial-Package „Aderlass Auszeit“ bieten wir Ihnen den Aderlass in Verbindung mit spezieller Ernährung und Therapien an. Der Aderlass kann aber auch ambulant durchgeführt werden.

Blutiges Schröpfen:

Dieses kommt dort zum Einsatz wo eine Energiefülle vorhanden ist. Sie zeigt sich meist als umschriebene Verhärtung entlang der Wirbelsäule, die sich heiß anfühlt und schmerzt. Der Arzt setzt Nadelstiche in diesem Areal und dann den Schröpfkopf auf, der das in der Verhärtung gestaute Blut ansaugt. Das blutige Schröpfen löst den Blutstau, sodass Blut und Lymphe wieder fließen können, die Muskulatur wird entspannt, Schmerzen werden gelindert und Stoffwechselprozesse angeregt.


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