Die Bedeutung der Ernährung

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Dienstag, 01. April 2014

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Beseelte Heilkunst für meine Kraft

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Die Konstitution wesensgerecht ausgleichen und stärken

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Es hat schon seinen Grund warum die eine Pflanze einen starken Wurzelstock hat und die andere durch ...

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Mit heilsamen Speisen die Konstitution stärken

Die Ernährung hat zentrale Bedeutung für Wohlbefinden, Genesung und Gesunderhaltung. Nach TEM soll die Essensauswahl immer auf der Basis der individuellen Konstitution und aktuellen Lebenssituation getroffen werden.

„Tu deinem Leib etwas Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“ Teresa von Avila

„Die Ernährung dient der Erhaltung der Regulationsfähigkeit“, so Ernährungsberater Siegfried Wintgen, der für das Kulinarische Konzept in Bad Kreuzen verantwortlich ist. Die Konstitution wird gestützt, Disharmonien sanft reguliert. „Das kann man zum Beispiel innerhalb eines Menüs durch die Veränderung der Beilage, durch spezielle Kräutermischungen oder die Art der Zubereitung“, erklärt Wintgen. Besonderer Wert wird auf ausgewogene, vollwertige, regionale, saisonale Kost gelegt. „Die Qualität ist uns wichtig, wir verwenden biologische Lebensmittel, wo es möglich ist“, sagt der Ernährungsexperte.

 

Jedem Gast seine typgerechte Kost

Auch bei den Speisen spielen die Säftezuordnungen von kalt/warm und trocken/feucht je nach Konstitutionstyp eine Rolle.

Sanguiniker

  • Wärme und Feuchtigkeit sind vorherrschend - ausgeglichenstes Temperament.
  • Verzicht auf: zu viele erhitzende Lebensmittel und Zubereitungen; zu viel von der Kombination süß und fett; zu viele tierische Lebensmittel und süßer Alkohol.
  • Speisentipp: Gedünstete Fenchelscheiben mit Hirselaibchen

Phlegmatiker

  • Kälte und Feuchtigkeit sind vorherrschend. Die Verdauung, die eher langsam funktioniert wird gestärkt.
  • Verzicht auf: zu viel Süßes, Milch, Vollkorn, Südfrüchte, Schweinefleisch, frisches Brot. Ungünstig sind auch Rohkost, gekeimte und blähende Lebensmittel, zu viele Kohlenhydrate.
  • Speisentipp: Hühnerbrühe von jungem Huhn mit Senfkörnern, Ysop und Koriander

Choleriker

  • Wärme und Trockenheit sind vorherrschend.
  • Verzicht auf: zu viel tierisches Eiweiß, Alkohol, zu viele scharfe Gewürze und fette Speisen.
  • Speisentipp: Forellenfilet gedünstet auf Gurkengemüse mit Dill und Reis

Melancholiker

  • Kälte und Trockenheit sind vorherrschend.
  • Verzicht auf: Tiefkühlprodukte, Rohkost, schwer verdauliche Kost, zu viel Salz und Zucker.
  • Speisentipp: Hühnerbrust mit Honigmarinade langsam im Ofen geschmort; dazu Erdäpfelpüree

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