Brunnenkresse

Verfasser

Monika Kronsteiner

Beitrag vom

Mittwoch, 19. März 2014

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Brunnenkresse

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Was ist die Summe aus 4 und 4?

Nach dem milden Winter können wir der Natur regelrecht zusehen, wie die Kräuter austreiben und sich in voller Pracht präsentieren. Dort und da blüht ein Gänseblümchen, Gundelrebe und Vogelmiere sprießen aus allen Ecken, vereinzelt kommt die Brennnessel zum Vorschein, der Bärlauch ist schon zu sehen und am Bach entlang finden wir wieder die Brunnenkresse. An der Brunnenkresse schätze ich besonders, dass ich sie auch mitten im Winter ernten kann und mit ihrem frischen, starken und vitaminhaltigen Grün den Speiseplan bereichern kann. Die Brunnenkresse liebt das Wasser. Sie wächst an Bächen, Gräben, Quellen und langsam fließenden Gewässern. Die Echte Brunnenkresse ist nicht besonders leicht zu finden, denn sie schätzt sauberes fließendes Wasser. Sie wird auch Wasserkresse, Bachkresse, Bittersalat oder Wassersenf genannt. Die echte Brunnenkresse ist eine krautige, ausdauernde Pflanze, die mit ihren Sprossen am Grund des Wassers entlang kriecht. Die Sprossen können bis zu 60 cm lang werden und bilden einen hohlen Stängel. Die verzweigten Seitenblättchen sind kräftig grün, fleischig und die Endblätter sind nahezu herzförmig. Im Hochsommer blüht sie weiß.

Reich an Vitaminen und Mineralstoffen fördert die Brunnenkresse die Verdauung, ist appetitanregend und fördert den Stoffwechsel. Die Kresse ist eine der ältesten Salatpflanzen und eignet sich besonders gut für eine Frühjahrskur. Brunnenkresse ist für alle Frühlingssalate als scharfer Bestandteil geeignet. Das pfeffrig- scharfe, reichhaltige, leicht bittere und aromatische Kraut lässt sich in der Küche vielseitig einsetzen. Ob als Salat, Gemüse, Spinat, in Suppen und Soßen, oder zu Kartoffeln, Eiern oder als Gewürz für würzige Aufstriche. Den größten Nutzen zieht man aus den wertvollen Eigenschaften der Brunnenkresse, wenn man sie ganz frisch verwendet.

Zum Verwechseln ist sie mit dem oft anzutreffenden Bitteren Schamkraut, das keinen hohlen, sondern einen markigen Stängel hat. Wer Brunnenkresse im Garten oder in der Umgebung hat, der wird bis in den Sommer hinein mit vitamin- und mineralstoffreichen Inhaltsstoffen belohnt.

Monika Kronsteiner, Kräuterpädagogin
im 1. Zentrum für Traditionelle Europäische Medizin (TEM)
Bad Kreuzen


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